Warum mögen die Deutschen nach einem Jahr ihre Regierung nicht mehr?

Zitat des Tages: " Denn bislang sind die Deutschen sehr gut darin, Reformen zwar im Allgemeinen vehement zu fordern, Einschnitte im Einzelnen aber ebenso vehement zurückzuweisen. Es ist, als warte das Land weiter auf den Politiker mit dem Zauberstab."

Es geht weiter: "Die fetten Jahre aber wird keine Bundesregierung so schnell zurückbringen. Die entscheidende Frage lautet daher: Können wir uns das eingestehen, der Koalition einen Vertrauensvorschuss geben und durch kollektive Anstrengungen dafür sorgen, dass sich die Lage zumindest nicht dramatisch verschlechtert? Oder lassen wir unsere Erwartungen weiter wachsen, verheizen eine Regierung nach der anderen – um uns schließlich als scheinbar letzten Ausweg in die Hände der Populisten zu begeben? Das wäre nicht weniger als Selbstmord aus Angst vor dem Tod."

Es lohnt sich den Artikel in der FAZ ganz zu lesen.