Warum mögen die Deutschen nach einem Jahr ihre Regierung nicht mehr?

Zitat des Tages: " Denn bislang sind die Deutschen sehr gut darin, Reformen zwar im Allgemeinen vehement zu fordern, Einschnitte im Einzelnen aber ebenso vehement zurückzuweisen. Es ist, als warte das Land weiter auf den Politiker mit dem Zauberstab."

Es geht weiter: "Die fetten Jahre aber wird keine Bundesregierung so schnell zurückbringen. Die entscheidende Frage lautet daher: Können wir uns das eingestehen, der Koalition einen Vertrauensvorschuss geben und durch kollektive Anstrengungen dafür sorgen, dass sich die Lage zumindest nicht dramatisch verschlechtert? Oder lassen wir unsere Erwartungen weiter wachsen, verheizen eine Regierung nach der anderen – um uns schließlich als scheinbar letzten Ausweg in die Hände der Populisten zu begeben? Das wäre nicht weniger als Selbstmord aus Angst vor dem Tod."

Es lohnt sich den Artikel in der FAZ ganz zu lesen. 


Heideggers Philosophie in 60 Minuten.

Ich habe als Philosophie Student Heidegger studiert und seine Philosophie erleuchtet auch viele Prozesse des sozialen Lebens. 

Dr. Zieglers 60 Minute Zusammenfassung von Heidegger ist gut. Ich teile nicht ganz die Kritik der Technologie, weil wir nicht zurück können wo wir alle auf eine Hütte in den Bergen leben, obwohl mir das selbst sehr gut gefällt. 

Graham Allison über die Verhandlungstrategie von Donald Trump

Ich bin ein großer Fan von Professor Graham Allison von der Harvard Kennedy School.  Sein letzten Buch hat mich besonders inspiert und ich habe Ideen von ihm einem Essay zu Beziehung zwischen China und USA aufgegriffen. 

In Spiegel Online gibt es ein hervorragendes Interview mit ihm zu der gegenwärtigen geopolitischen Lage. 

»Trump will, dass der anderen Seite mulmig wird«

Wie verhandelt man mit Donald Trump? »Man muss ihn ernst nehmen«, sagt der Harvard-Politologe Graham Allison. Er traut dem neuen US-Präsidenten sogar zu, den Ukrainekrieg schnell zu beenden. 

Lesen sie Interview of Spiegel.de

Was der Astrophysiker Andreas Burkert glaubt

Ich bin ein großer Fan von "Sternstunde der Philosophie". Das Schwesterprogramm "Sternstunde Religion" ist oft zu religiös und nicht wissenschaftlich genug für mich. Ich höre selten rein. Aber die Sendung mit Andreas Burkert, einem renommierten Astrophysiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ist super interessant, und ich empfehle sie gerne auch Leuten, die mit organisierter Religion nichts am Hut haben. Ich teile viele Ansichten von Burkert. Als Sohn eines Pfarrers geht er aber weiter, als ich es tun würde.